SENIORENEINRICHTUNGEN

"Das Blatt hat sich gewendet"

Aus der Einsamkeit in die aktive Gemeinschaft

Kartenspiel

Friedhelm Pawlowski, 59 Jahre, an Diabetes erkrankt, lebt seit 2011 im Jochen Klepper Haus. Vor 16 Jahren verstarb seine Frau. „Nach Feierabend war ich immer alleine. Als ich arbeitslos wurde, war da lange nichts mehr. Ich habe nur noch vor dem Fernseher gesessen.“  Der gelernte Schreiner und Dachdecker floh in die Einsamkeit.  Eines Tages fand ihn sein Sohn bewusstlos in seiner Wohnung. Nachdem er aus einem Koma erwacht war, wechselte er vom Krankenhaus unmittelbar in die Senioreneinrichtung.

Fußball ist sein Leben

König Fußball ist sein Leben

Der Schalke Fan, der früher selbst eine Fußballmannschaft trainiert hat, kann hier seinem Hobby nachgehen. Gemeinsam mit anderen Bewohnern und der Heimleitung besucht er Fußballspiele des MSV Duisburg. Seine Fußballleidenschaft spiegelt sich in vielen Details seines Zimmers wider. Mit seinem neuen Leben hat er sich gut arrangiert. Die Freunde von früher gibt es leider nicht mehr. Dafür hat er hier im Jochen Klepper Haus neue Bekanntschaften geknüpft. „Ich hab hier die töftesten Kumpels!“, sagt Herr Pawlowski und verabschiedet sich mit Dieter Feger in die Skatrunde.

Alles töfte!

Dieter Feger, 71 Jahre, lebt seit 14 Jahren im Jochen Klepper Haus. Der gelernte Fotosetzer wohnt in einem Einzelzimmer mit Blick auf den Teich und auf die Trauerweiden. „Das ist hier eine sehr schöne, gepflegte Anlage, und ich fühle mich sehr wohl“, sagt Dieter Feger. Er nimmt an vielen Aktivitäten teil, so war er kürzlich in einer Ausstellung im Oberhausener Gasometer und hat schon an vielen Reisen teilgenommen. „Die Pflege hier ist gut. Nach 14 Jahren kennt man sich, und ich komme hier prima zurecht.“

Alles töfte!