Vortrag zur Traumatherapie

Zu guter Pflege gehört selbstverständlich auch die Fortbildung unserer haupt- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeitenden. Neben vielen Seminaren und Tagesveranstaltung werden daher auch regelmäßig Vorträge organisiert.

Unter dem Titel: "Wo geht's denn hier nach Königsberg?" lud das Friedrich von Bodelschwingh Haus ein und mehr als 30 ehrenamtliche Mitarbeitende folgten der Einladung.

Gitta Alandt, kreative Traumatherapeutin vom Institut für soziale Innovationen in Duisburg hielt zwei Vorträge, bei denen es um die Bewältigung von Erlebnissen aus der Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges ging. Viele pflegebedürftige Menschen in unseren Einrichtungen waren während des Krieges Kinder und Jugendliche. Auch alte und vermeintlich längst vergessene Erlebnisse der damaligen Zeit werden jetzt im Alter -  insbesondere bei auftretender Demenz -  wieder gegenwärtig. Krieg, Dunkelheit, räumliche Enge, Flucht und Vertreibung waren und werden wieder zum Auslöser von schmerzlichen Erinnerungen.

Welche möglichen Gefühle und deren Auslöser sich dahinter verstecken können, wurde veranschaulicht und darauf hingewiesen, wie mit kleinen und tröstenden Worten, mit Anwesenheit, Trost und Verständnis diesen Traumata begegnet werden kann.